Gespannt sah man vielerorts auf die am Anfang der Woche gestarteten WWDC 2011 in San Francisco. Hier hatte CEO Steve Jobs nicht nur Mac OS X Lion, sondern auch iCloud vorgestellt. Mit dem neuen Dienst will Apple in die Wolke einsteigen – und stellt hierfür sehenswerte Funktionen bereit.
iCloud führt wichtige Funktionen für iOS und den Mac ein, auf welche Apple-Fans schon seit einiger Zeit gewartet haben. Hier wird es möglich, Musik, Fotos, Dokumente, Apps sowie Bücher und einiges mehr unter den jeweiligen Geräten von Apple zu synchronisieren.
Vorteilhaft ist hierbei natürlich, dass nicht mehr das lästige Übertragen per Kabel benötigt wird, sehr wohl jedoch eine Verbindung zum Internet. Wie auf der WWDC 2011 bereits angekündigt, ist der neue Dienst bereits jetzt teilweise aktiv.
So findet man auf iOS-Geräten im App Store den Bereich “Gekaufte Artikel” an, über welchen man Apps, für die man bereits einmal gezahlt hat, bequem nochmals auf das Gerät runterladen kann.
Per iCloud mit Apples Diensten verbunden bleiben | WWDC 2011
Mit iCloud haben Nutzer von Apple-Geräten den großen Vorteil, immer auf den neuesten Stand zu sein. So ist Musik, die z.B. per iPhone gekauft wurde einige Momente später bereits auf dem Mac. Ebenso geschieht das mit Fotos, die man gerade mit dem iPad 2 aufgenommen hat und ohne Synchronisation per Kabel auf dem PC ansehen kann.
Erhältlich ist iCloud jedoch nur mit einigen Funktionen kostenlos. Das von vielen erwartete Angebot zur Nutzung von iTunes über die Cloud wird monatlich voraussichtlich 24,99 US-Dollar kosten. Zu erwarten ist ein ähnlicher Preis für Europa.
Das iCloud bestehenden Diensten wie z.B. Dropbox schaden könnte, erklärt Jürgen Vielmeier.